Herzog von Österreich und Steiermark; ab 1326

Albrecht II. „der Weise“

Herzog von Österreich und Steiermark; ab 1326 Regent in den Vorlanden, ab 1330 Herrscher in Österreich und der Steiermark

 

Geb. Ende 1298 (genaues Geburtsdatum unbekannt)

Gest. am 20. Juli 1358 in Wien

Herzog Albrecht II. erließ 1355 eine Hausordnung, die de facto die Unteilbarkeit der habsburgischen Länder vorsah. Diese Regelung war Ausdruck der habsburgischen Hausideologie, die sich auf ihr wichtigstes Herzogtum Österreich bezog. Albrecht verbrachte viel Zeit in Wien, das dadurch zunehmend zum Herrschaftszentrum wurde. Aufgrund einer zeitweiligen Lähmung erhielt er neben seinem Beinamen „der Weise“ auch jenen als „der Lahme“.


Der Hof ab 1301

Hofgeschichte 1301 bis heute

Die Urbar Nummer des Hofes wurde 1301 bis 1304 angelegt.

Ein Urbar verzeichnet alle zu einer Grundherrschaft gehörigen Güter samt den darauf haftenden Diensten, berichtet uns also, welche genauen Abgaben die Untertanen vor einigen hundert Jahren an den Grundherrn abzuliefern hatte.

Leider sind darin die Einkünfte Witschein nur summarisch vermerkt. darin heisst es nun in lateinischer Sprache:

Item de Wetschiena 3 marcae argenti

Zu deutsch betrugen die jährlichen Einkünfte der Herrschaft Witschein insgesamt 3 Mark Silber, was einer relativ hohen, leider nicht näher definierten Geldsumme entspricht.

1543 Khobollnickh Huebn

Clement Trinckhaus bewirtschaftete die "Khobollnickh Huebn", davon zahlt er dem Stift Seckau eine jährliche Grundsteuer von einer Mark Pfennig ( waren 5 Schilling, 10 Pfennige ist gleich 160 Pfennige) An Naturalien gibt er jährlich: 4 Hühner, 10 Eier und 4 Laib Brot), damals gehörte der Hof dem Stift Seckau (Grundherrschaft).

Der Hofname Khobollnickh Huebn  steckt höchstwahrscheinlich KOPALNIK = Badeplatz, was zur wässerigen Umgebung des Hauses passen würde.

1543 Khobollnickh Huebn, mit Winzer Keusche Sulz 12 und einer Mühle am Sulzbach

Erste urkundliche Nennung im Urbar (Besitzverzeichnis) von 1543; damals war Clement Trinckhaus nicht nur im Besitz der Khobollnickh Hueben sondern auch einer weiteren Hueben, die Ime zu Zulehen gelassen. Dieses Zulehen ist die Trinckhauß-Liegenschaft.

Für die "Khobollnickh Huebn", zahlt Clement Trinkhaus dem Stift Seckau Grundherrschaft eine jährliche Grundsteuer von einer Mark Pfennig ( waren 5 Schilling, 10 Pfennige ist gleich 160 Pfennige) An Naturalien gibt er jährlich: 4 Hühner, 10 Eier und 4 Laib Brot), damals gehörte der Hof dem Stift Seckau.

Für die Trinckhauß-Realität, hatte Clement eine jährliche Grundsteuer von einen Pfund (bzw. einen Gulden) zu entrichten; weiters 3 Görz Hafer, 3 Hühner, 5 Eier und 3 Laib Brot.

Der Hofname Khobollnickh Huebn  steckt höchstwahrscheinlich KOPALNIK = Badeplatz, was zur wässerigen Umgebung des Hauses passen würde.

Weniger wahrscheinlich, aber doch in Betracht zu ziehen ist KOBUL(A) = die Früchte des Holunders. In diesem Fall wäre es ein Platz, wo der Holunder gut fruchtet. 

Quelle; Prof.Dr. Maximilian Hendler, Slavist KF Uni Graz

 

1543 Clement Trinckhaus

1609 Bartolome Trinkhauß bekommt die Khobollnickh Huebn und

1609 Lucas Trinkhauß bekommt die Trinckhauß Liegenschaft, der Hausname Vulgo Trinkaus kommt wahrscheinlich von einer einfachen Bäuerlichen Ausschank von Wein und Most.

Bartolome Trinckhaus hat keinen Nachfolger so wird der Hof an

1664 Florian Stassl vergeben.

1683 Gregor Zechner Im Stiftsregister von 1683 scheint Gregor Zechner als Besitzer auf, er besitzt auch die Schreyhuebn neben der Khobolauß Huebe

1722 Thomas Liellach nennt seinen Hof Vulgo Thomann von seinen Vornamen abgeleitet. Sein Bruder Andre Liellach besitzt ab 1720 die Trinkaus-Liegenschaft

1744 Thomas und Ursula Liellach

Im Heiratsbrief von Thomas und Ursula Liellach 1744 vermerkt

1753 Thomas Liellach musste Rustikalpfund 7 Schillinge 25 Pfennig jährliche Steuer abliefern und Kleinrechte 4 Hennen, 10 Eier, 4 Laib Brot

1753 Vermerkt im Maria -Thersianischer Kataster mir Urbar Nummer im Amt Sulz: Steuer Rustikalpfund 7 Schilling 25 Pfennig. Kleinrechte 4 Hennen, 10 Eier, 4 Laib Brot jährlich.

1787/88 Matthias Liellach übernimmt den Hof

 



1824 Augustin Lielegg (der jüngere Bruder besitzt die Trinkaus Liegenschaft) Sulz 26

FK Kataster sind die Häuser und Grundstücker vermerkt

1879 Johann Kopitsch kauft im Auftrag der Familie Gartner aus Straß in Steiermark die Liegenschaft sowie 4 weitere, darunter Resch Ottenberg 42, Prinz (Diener Sulz12), daneben Baecker (Weberstock Sulz 13) und Weber Ratsch 59).

Herr Gartner war im Gericht Mureck beschäftigt und da nutzte er die Gelegenheiten um zu günstigen Immobilien zu kommen.

1879 Hedwig Gartner, Straß in Steiermark (Spitzname "Landgräfin") verpachtet diese und verkaufte die Immobilien weiter.

1908 Franz und Maria Knaus

1927 Erster Bürgermeister von Sulztal bis 1942

1951 Robert Knaus ist Obmann des Weinstrassen Baus 1951-1955

1954 Robert und Berta Knaus

1994 Otto und Beate Knaus

 

Mag. Franz Jäger Landesarchiv Graz